Es beginnt mit einem Briefing und endet mit einem Report.
Sie beschreiben Ziel und Budget ein einziges Mal; Analyse, Planung, Kreation, Go-live und Messung bauen auf dieser Definition auf. Bei jedem kritischen Schritt liegt die Freigabe bei Ihnen.
Der Ablauf in AdSport umfasst acht Schritte, die alle am selben Briefing hängen. So fließen die Ergebnisse der Marktanalyse direkt in die Zielgruppe ein, die Zielgruppe in den Mediaplan und der Mediaplan in Kreation und Reporting. Ziel ist ein Prozess, der auf einem gemeinsamen Ziel aufbaut, statt für jeden Kanal neu zu beginnen.
Dieser Ablauf wird in der Plattform schrittweise freigeschaltet. Heute sind Konto, Marken, Team und Sicherheitsinfrastruktur live; die meisten der folgenden Schritte stehen auf der Roadmap und werden jeweils in der Plattform angekündigt, sobald sie verfügbar sind. Diese Seite beschreibt, wie sie dann funktionieren sollen.
1. Briefing
Am Anfang steht ein einfacher Text: Sie beschreiben in eigenen Worten, was Sie erreichen möchten, Ihr Budget, Ihre Region und Ihre Vorgaben. Ein Satz wie „Wir suchen Implantat-Patienten in Istanbul. Unser monatliches Werbebudget beträgt 300.000 ₺.“ ist ein ausreichender Start; das ist nur ein Beispiel. Fehlende Angaben werden vor Beginn der Planung mit kurzen Rückfragen ergänzt. Je klarer das Briefing, desto nachvollziehbarer sind die Empfehlungen in den folgenden Schritten.
- Ziel und Monatsbudget
- Stadt oder Region
- Auszuschließende Kanäle und Formulierungen
- Kampagnenzeitraum
2. KI-Marktanalyse
Sobald das Briefing steht, untersuchen die Rollen Wettbewerbsanalyse und Strategie die Branche: mit welchen Botschaften Wettbewerber auftreten, wie hoch der Werbedruck in den Kanälen ist, welche Suchtrends es gibt und auf welchem Niveau die Kanalkosten allgemein liegen. Der Plan soll auf Beobachtung beruhen, nicht auf Schätzung. Die Ergebnisse erhalten Sie als Zusammenfassung; sie dienen in den nächsten Schritten als Begründung. Welche Quelle zu welchem Schluss geführt hat, bleibt sichtbar.
- Botschaften und Sichtbarkeit der Wettbewerber
- Werbedichte je Kanal
- Suchtrends
- Begründete Zusammenfassung
3. Zielgruppe
Die Zielgruppenanalyse nutzt die Ergebnisse der Recherche, um festzulegen, wen Sie erreichen wollen: Bedarf, Stadt, Altersgruppe, genutzte Plattformen, aktive Tageszeiten und bevorzugte Inhaltsformate. Statt einer breiten Zielgruppe werden mehrere sinnvolle Segmente vorgeschlagen. Über welchen Kanal und mit welcher Botschaft jedes Segment angesprochen wird, fließt in den Mediaplan ein. So entsteht keine Lücke zwischen Zielgruppendefinition, Plan und Kreation.
- Bedarf und Absicht
- Region und Demografie
- Plattform und Tageszeit
- Botschaft je Segment
4. Mediaplan
Die Mediaplanung schlägt vor, wie das Budget auf die Kanäle verteilt werden kann: Suche, Social, Video, Influencer, lokale Publisher und, wo sinnvoll, klassische Kanäle. Für jede Position wird begründet, warum sie gewählt wurde. Die Verteilung wird für jedes Briefing neu berechnet und stammt nicht aus einer fertigen Vorlage. Der Plan wird erst mit Ihrer Freigabe verbindlich, und Sie können jede Position ändern. Änderungen werden mit ihrer Auswirkung auf das Gesamtbudget angezeigt.
- Budgetvorschlag je Kanal
- Begründung jeder Position
- Digital und klassisch in einem Plan
- Verbindlich erst mit Ihrer Freigabe
5. Kreativproduktion
Kreativstrategie und Texterstellung entwickeln Anzeigentexte und visuelle Richtungen passend zum freigegebenen Plan. Die Rolle Markenschutz prüft Markenstimme, Logo- und Farbeinsatz, ausgeschlossene Formulierungen und die rechtlichen Grenzen Ihrer Branche. Jeder Inhalt kommt als Entwurf und durchläuft vor dem Go-live Ihre Freigabe oder die Ihres Teams. Ihre Änderungswünsche werden im selben Entwurf umgesetzt.
- Texte passend zum Kanalformat
- Prüfung der Markenrichtlinien
- Prüfung ausgeschlossener Formulierungen
- Entwurfs- und Freigabeablauf
6. Go-live
Von Ihnen freigegebene Kampagnen gehen in den verbundenen Werbekonten live. Werbekonto-Anbindungen stehen auf der Roadmap; sobald sie verfügbar sind, zeigt die Seite „Integrationen“, welche Funktionen welches Anbieters nutzbar sind. In klassischen Kanälen läuft die Ausspielung über Buchungen bei Medienpartnern. Ohne Freigabe geht nichts live. Jede Kampagne wird zusammen mit der zugehörigen Planposition und Freigabe protokolliert. So lässt sich jederzeit nachvollziehen, was warum läuft.
- Ausspielung in verbundenen Konten
- Anbieterstatus klar sichtbar
- Kein Go-live ohne Freigabe
- Notstopp mit einem Schritt
7. Optimierung
Nach dem Start beobachten die Rollen Performance-Analyse und Kanalexpertise die Ergebnisse: CPA, ROAS, CTR, CPL und Ausgabentempo. Für schwache Positionen werden Änderungen an Geboten, Budgetverteilung oder Kreation empfohlen. Die Empfehlungen bleiben innerhalb Ihrer Budgetgrenzen; jede Änderung oberhalb der Freigabeschwelle wartet vor der Umsetzung auf Ihre Freigabe. Warum eine Empfehlung erfolgt, ist schriftlich nachvollziehbar.
- Kennzahlen je Kanal im Blick
- Begründete Änderungsvorschläge
- Bindung an die Budgetobergrenze
- Menschliche Freigabe über der Schwelle
8. Reporting
Die Ergebnisse aller Kanäle fließen mit einheitlichen Kennzahlendefinitionen in einen Report: Ausgaben, Impressionen, Reichweite, Klicks, Leads und Conversions. So lässt sich die Frage „Was hat jede Lira meines Werbebudgets tatsächlich gebracht?“ für das gesamte Budget beantworten statt Kanal für Kanal. Die Erkenntnisse des Reports fließen als Grundlage in das Briefing und den Mediaplan der nächsten Periode ein, sodass jede Periode auf der vorherigen aufbaut. Der Report ist so aufbereitet, dass Sie ihn im Team und mit der Geschäftsführung teilen können.
- Einheitliche Kennzahlen
- Aufschlüsselung nach Kanal und Budget
- Periodenvergleich
- Rückfluss in den nächsten Plan
Die Kontrolle bleibt bei Ihnen
Menschliche Freigabe
Mediapläne, Kreationen, Go-live und Budgetänderungen oberhalb der Schwelle werden nur mit Ihrer Freigabe oder der eines berechtigten Teammitglieds umgesetzt. Die KI schlägt vor, Sie entscheiden. Wer freigeben darf, legen Sie über die Rollen in Ihrer Organisation fest.
Budgetgrenzen
Auf der Roadmap steht eine Regel-Engine, mit der Sie tägliche und monatliche Ausgabenobergrenzen, die maximale Änderung pro Anpassung und eine Freigabeschwelle festlegen. Empfehlungen können diese Grenzen dann nicht überschreiten. Grenzen sollen je Marke oder Kampagne separat definierbar sein.
Notstopp
Der Notstopp-Button im Dashboard ist heute live. Sobald Werbekonto-Anbindungen verfügbar sind, stoppt er die Ausspielung in allen Kanälen mit einem Schritt.
Prüfpfad
Zusammen mit den Planungs- und Ausspielungsfunktionen ist ein Prüfpfad geplant, der festhält, wer wann was vorgeschlagen, freigegeben oder geändert hat. So bleiben Entscheidungen im Team und in der Zusammenarbeit zwischen Agentur und Kunde rückwirkend nachvollziehbar.